Psalmengebet

 Jeder Ruf nach Gott hat in den Jahrtausende alten Psalmen seine einmalige archetypische Form. Der Psalm gibt auch unserm Glauben, Zweifel, Widerstand und Ergebenheit, Freude und Ausweglosigkeit eine Stimme. Ein Drittel der alttestamentlichen Zitate im Neuen Testament stammen aus den Psalmen. So wundert es nicht, dass der christliche Gottesdienst mit und zu Christus zum grossen Psalmisten wurde. Liturgie ist ohne den Schlüssel der Psalmen nicht zu erschliessen.

Entstehung der Psalmen

Das Buch der Psalmen enthält 150 Lieder, die aus verschiedenen kleineren Psalmsammlungen zusammengestellt wur­den und zu unterschiedlichen Zeiten (von den Anfängen der Besied­lung Kanaans bis weit nach dem Babylonischen Exil), an verschie­denen Orten und mit unterschiedlicher Absicht entstanden. In der heutigen Gestalt dürfte das Buch der Psalmen als Sammlung ausge­wählter Beispiele einer ganzen Literaturgattung seit dem  3.Jh.v.Chr. existieren. Der hebräische Name des Buches: tehillim (= Lob­gesänge; griech. psalmoi = Lieder zur Harfe) macht das Grundver­ständnis deutlich: Es handelt sich nicht um Prosatexte, sondern um religiöse Lyrik, die zum Singen gedacht und von Musik, Gebärden und Tanz begleitet wurden.

Inhalt der Psalmen

Inhaltlich spiegeln die Psalmen unterschiedlichste Lebens- und Glaubenssituationen wieder, wobei man im Wesentlichen folgende Gattungen unterscheidet:

  • Loblieder,
  • Klagelieder des einzelnen oder des Volkes,
  • Danklieder,
  • didaktische Psalmen (Lehrpsalmen, Weisheitslieder),
  • messianische Psalmen (Königslieder).

Verwendung der Psalmen

Die Psalmfrömmigkeit des alttestamentlichen Judentums hatte ihren Schwerpunkt ausserhalb des offiziellen Gottesdienstes. Weder im Tempelkult noch im Synagogengottesdienst ist das Buch der  Psalmen als all­gemein verbreitetes «Gesangbuch» belegt. Während im Tempelkult zwar durchaus einige Psalmen gesungen wurden, gibt es für den Synagogengottesdienst bis zum 2.Jh. nach Chr. keinen Hinweis auf die Verwendung von Psalmen. Sie dienten vielmehr vorwiegend der Belehrung und Erbauung im aussergottesdienstlichen Bereich wie der Familie oder innerhalb verschiedener geistlicher Gemeinschaf­ten. Vor allem bei den Essenern in Qumran und den Pharisäern wa­ren die Psalmen sehr beliebt. Von diesen Gemeinschaften her dürfte auch Jesus mit den Psalmen vertraut geworden sein. Die neutesta­mentlichen Schriften legen ihm daher sicher nicht zu Unrecht häu­fig Psalmtexte in den Mund.

Psalmen im Neuen Testament

Das Neue Testament gibt keinen Hinweis darauf, dass die Psal­men bei den Christen anders als im zeitgenössischen Judentum ver­wendet wurden, d.h. zur Erbauung und Belehrung ausserhalb des Gottesdienstes. Erst ab dem 4. Jh. – im Zuge einer zunehmenden Notwendigkeit, sich von Irrlehren abzusetzen, die in neu geschaffe­nen Hymnen und «Psalmen» verbreitet wurden – findet der Psalter als Gesangbuch Eingang in den Gottesdienst: Zunächst bei ägyptischen Mönchen, von dort dann als Hauptbestandteil des monastischen Tagzeitengebetes auch in anderen Ländern. Bezeugt ist aus dieser Zeit auch die Verwendung der Psalmen als alttestamentliche Le­sungstexte (Psalmlesung). Dabei wurden die Psalmtexte jedoch – ih­rer Eigenart entsprechend – nicht gesprochen, sondern singend

vor­getragen. Vor allem die Kirchenväter sehen dann in den Psalmen das Ge­betbuch Jesu, in das die ihm nachfolgenden Gläubigen einzustim­men hätten. Gleichzeitig werden die Psalmen nunmehr aber auch als Gebete zu Christus selbst verwendet. Die in den Psalmen häufig vorkommende Gottesanrede «Herr» wird in diesem Sinn bereits in neutestamentlicher Zeit auf Christus bezogen. Seit dem 5. Jh. ist auch der Brauch bezeugt, den Psalmengesang mit einer trinitarischen Doxologie zu beschliessen, um so das nachösterliche Verständnis der Psalmen zu bekräftigen.

Struktur der Psalmen

Der formale Aufbau der Psalmen ist geprägt vom «Parallelismus membrorum» (Entsprechung der Vershälfte): Jeder Psalmvers wird in zwei bzw. drei Abschnitte unterteilt, die gegenseitig einen Bezug  haben. Er wird oft noch verstärkt durch die sog. «Interpunktionsmelismatik» d.h.: Im Vor­trag werden die Texteinschnitte – die Stellen, an denen im ge­schriebenen Wort Satzzeichen stehen – mit melo­disch reicheren Kadenzen (Melismen) versehen und damit Inter­punktionen quasi hörbar gemacht.

Psalmen in Liedform

Neben der Psalmodie ist bis heute die liedmässige Ausführung der Psalmen weit verbreitet, auch wenn der Psalm durch die rhythmisch festgelegte und abgeschlossene Liedstruktur viel von seiner Offen­heit verliert. Innerhalb der Liedformen wird zwi­schen Liedpsalm und Psalmlied unterschieden.

Beim Liedpsalm erhält der Psalmtext zwar die Struktur durch gleich geformte Strophen, bleibt in seinem inhaltlichen Duktus aber möglichst wortgetreu erhalten. Zurecht berühmt sind die Liedpsalmen des Genfer Psalter (Hugenotten-Psalters) z.B. KG 440.

Im Psalmlied (von Martin Luther) ist die textliche Bindung geringer. Der Psalmtext wird zwar ebenfalls in Strophenform dargeboten, aber nur mehr oder weniger weitläu­fig paraphrasiert z.B. KG 384.

Psalmen in der Liturgie

Die meisten Gesänge der Gregorianik vertonen Psalmtexte. Dabei liegt ihnen oft eine psalmodische Grundstruktur zu Grunde, die man heute kaum mehr erkennt. Das Prinzip ist leicht nachzuweisen: Das psalmodische Formelmaterial (Initium, Mediatio und Finalis) entfaltet sich melodisch auf Kosten des Ténors, der verdrängt wird.

In der Messliturgie hat der Psalm nachweislich früh an fünf Stellen seinen Platz: Beim Einzug (der Intoitus), nach der Alttestamentlichen Lesung (Graduale), vor dem Evangelium (Halleluja-Psalm), zur Gabenprozession  (Offertorium) und zum Kommuniongang (Communio). 

In der Tagzeitenliturgie, welche Christen seit ältester Zeit an den Wendepunkten des Tages feiern,

haben Psalmen eine bevorzugte Stellung. Ursprünglich nahmen daran alle Christen teil. Erst später am Ausgang der Spätantike zerfällt diese gemeindliche Praxis und wird vom «Officium divinum» des Mönchtums übernommen.

Psalmenvertonungen im christlichen Abendland

Psalmvertonungen sind nicht nur in der Liturgie, sondern in der abendländischen Musiktradition eine bedeutsame Musikgattung. Neben der einstimmigen Gregorianik ist die Psalm-Motette die historisch wichtigste und künstlerisch anspruchsvollste Art der Psalm-Komposition. Ihr erster Grossmeister ist Josquin Desprez (16.Jh.), ihm folgen weitere: Palestrina, Lassus (16.Jh.), Monteverdi, Gastoldi (17.Jh.), Händel, Pergolesi, Vivaldi (18.Jh.) und andere. Anstoss zur Psalm-Motette in deutscher Sprache gab die Reformation: Praetorius, Schütz oder in Mischform auch bei Johann Seb. Bach. Im 19.Jh. entwickelt sich dieser Traditionsstrang weiter bis auf den heutigen Tag: Mendelssohn, Brahms, Liszt, Reger, Kodaly, Strawinsky, Schönberg, Honegger u.a.

                                                                                                                                                                                                   Walter Wiesli

Psalmengebet

 Jeder Ruf nach Gott hat in den Jahrtausende alten Psalmen seine einmalige archetypische Form. Der Psalm gibt auch unserm Glauben, Zweifel, Widerstand und Ergebenheit, Freude und Ausweglosigkeit eine Stimme. Ein Drittel der alttestamentlichen Zitate im Neuen Testament stammen aus den Psalmen. So wundert es nicht, dass der christliche Gottesdienst mit und zu Christus zum grossen Psalmisten wurde. Liturgie ist ohne den Schlüssel der Psalmen nicht zu erschliessen.

Entstehung der Psalmen

Das Buch der Psalmen enthält 150 Lieder, die aus verschiedenen kleineren Psalmsammlungen zusammengestellt wur­den und zu unterschiedlichen Zeiten (von den Anfängen der Besied­lung Kanaans bis weit nach dem Babylonischen Exil), an verschie­denen Orten und mit unterschiedlicher Absicht entstanden. In der heutigen Gestalt dürfte das Buch der Psalmen als Sammlung ausge­wählter Beispiele einer ganzen Literaturgattung seit dem  3.Jh.v.Chr. existieren. Der hebräische Name des Buches: tehillim (= Lob­gesänge; griech. psalmoi = Lieder zur Harfe) macht das Grundver­ständnis deutlich: Es handelt sich nicht um Prosatexte, sondern um religiöse Lyrik, die zum Singen gedacht und von Musik, Gebärden und Tanz begleitet wurden.

Inhalt der Psalmen

Inhaltlich spiegeln die Psalmen unterschiedlichste Lebens- und Glaubenssituationen wieder, wobei man im Wesentlichen folgende Gattungen unterscheidet:

  • Loblieder,
  • Klagelieder des einzelnen oder des Volkes,
  • Danklieder,
  • didaktische Psalmen (Lehrpsalmen, Weisheitslieder),
  • messianische Psalmen (Königslieder).

Verwendung der Psalmen

Die Psalmfrömmigkeit des alttestamentlichen Judentums hatte ihren Schwerpunkt ausserhalb des offiziellen Gottesdienstes. Weder im Tempelkult noch im Synagogengottesdienst ist das Buch der  Psalmen als all­gemein verbreitetes «Gesangbuch» belegt. Während im Tempelkult zwar durchaus einige Psalmen gesungen wurden, gibt es für den Synagogengottesdienst bis zum 2.Jh. nach Chr. keinen Hinweis auf die Verwendung von Psalmen. Sie dienten vielmehr vorwiegend der Belehrung und Erbauung im aussergottesdienstlichen Bereich wie der Familie oder innerhalb verschiedener geistlicher Gemeinschaf­ten. Vor allem bei den Essenern in Qumran und den Pharisäern wa­ren die Psalmen sehr beliebt. Von diesen Gemeinschaften her dürfte auch Jesus mit den Psalmen vertraut geworden sein. Die neutesta­mentlichen Schriften legen ihm daher sicher nicht zu Unrecht häu­fig Psalmtexte in den Mund.

Psalmen im Neuen Testament

Das Neue Testament gibt keinen Hinweis darauf, dass die Psal­men bei den Christen anders als im zeitgenössischen Judentum ver­wendet wurden, d.h. zur Erbauung und Belehrung ausserhalb des Gottesdienstes. Erst ab dem 4. Jh. – im Zuge einer zunehmenden Notwendigkeit, sich von Irrlehren abzusetzen, die in neu geschaffe­nen Hymnen und «Psalmen» verbreitet wurden – findet der Psalter als Gesangbuch Eingang in den Gottesdienst: Zunächst bei ägyptischen Mönchen, von dort dann als Hauptbestandteil des monastischen Tagzeitengebetes auch in anderen Ländern. Bezeugt ist aus dieser Zeit auch die Verwendung der Psalmen als alttestamentliche Le­sungstexte (Psalmlesung). Dabei wurden die Psalmtexte jedoch – ih­rer Eigenart entsprechend – nicht gesprochen, sondern singend

vor­getragen. Vor allem die Kirchenväter sehen dann in den Psalmen das Ge­betbuch Jesu, in das die ihm nachfolgenden Gläubigen einzustim­men hätten. Gleichzeitig werden die Psalmen nunmehr aber auch als Gebete zu Christus selbst verwendet. Die in den Psalmen häufig vorkommende Gottesanrede «Herr» wird in diesem Sinn bereits in neutestamentlicher Zeit auf Christus bezogen. Seit dem 5. Jh. ist auch der Brauch bezeugt, den Psalmengesang mit einer trinitarischen Doxologie zu beschliessen, um so das nachösterliche Verständnis der Psalmen zu bekräftigen.

Struktur der Psalmen

Der formale Aufbau der Psalmen ist geprägt vom «Parallelismus membrorum» (Entsprechung der Vershälfte): Jeder Psalmvers wird in zwei bzw. drei Abschnitte unterteilt, die gegenseitig einen Bezug  haben. Er wird oft noch verstärkt durch die sog. «Interpunktionsmelismatik» d.h.: Im Vor­trag werden die Texteinschnitte – die Stellen, an denen im ge­schriebenen Wort Satzzeichen stehen – mit melo­disch reicheren Kadenzen (Melismen) versehen und damit Inter­punktionen quasi hörbar gemacht.

Psalmen in Liedform

Neben der Psalmodie ist bis heute die liedmässige Ausführung der Psalmen weit verbreitet, auch wenn der Psalm durch die rhythmisch festgelegte und abgeschlossene Liedstruktur viel von seiner Offen­heit verliert. Innerhalb der Liedformen wird zwi­schen Liedpsalm und Psalmlied unterschieden.

Beim Liedpsalm erhält der Psalmtext zwar die Struktur durch gleich geformte Strophen, bleibt in seinem inhaltlichen Duktus aber möglichst wortgetreu erhalten. Zurecht berühmt sind die Liedpsalmen des Genfer Psalter (Hugenotten-Psalters) z.B. KG 440.

Im Psalmlied (von Martin Luther) ist die textliche Bindung geringer. Der Psalmtext wird zwar ebenfalls in Strophenform dargeboten, aber nur mehr oder weniger weitläu­fig paraphrasiert z.B. KG 384.

Psalmen in der Liturgie

Die meisten Gesänge der Gregorianik vertonen Psalmtexte. Dabei liegt ihnen oft eine psalmodische Grundstruktur zu Grunde, die man heute kaum mehr erkennt. Das Prinzip ist leicht nachzuweisen: Das psalmodische Formelmaterial (Initium, Mediatio und Finalis) entfaltet sich melodisch auf Kosten des Ténors, der verdrängt wird.

In der Messliturgie hat der Psalm nachweislich früh an fünf Stellen seinen Platz: Beim Einzug (der Intoitus), nach der Alttestamentlichen Lesung (Graduale), vor dem Evangelium (Halleluja-Psalm), zur Gabenprozession  (Offertorium) und zum Kommuniongang (Communio). 

In der Tagzeitenliturgie, welche Christen seit ältester Zeit an den Wendepunkten des Tages feiern,

haben Psalmen eine bevorzugte Stellung. Ursprünglich nahmen daran alle Christen teil. Erst später am Ausgang der Spätantike zerfällt diese gemeindliche Praxis und wird vom «Officium divinum» des Mönchtums übernommen.

Psalmenvertonungen

Psalmvertonungen sind nicht nur in der Liturgie, sondern in der abendländischen Musiktradition eine bedeutsame Musikgattung. Neben der einstimmigen Gregorianik ist die Psalm-Motette die historisch wichtigste und künstlerisch anspruchsvollste Art der Psalm-Komposition. Ihr erster Grossmeister ist Josquin Desprez (16.Jh.), ihm folgen weitere: Palestrina, Lassus (16.Jh.), Monteverdi, Gastoldi (17.Jh.), Händel, Pergolesi, Vivaldi (18.Jh.) und andere. Anstoss zur Psalm-Motette in deutscher Sprache gab die Reformation: Praetorius, Schütz oder in Mischform auch bei Johann Seb. Bach. Im 19.Jh. entwickelt sich dieser Traditionsstrang weiter bis auf den heutigen Tag: Mendelssohn, Brahms, Liszt, Reger, Kodaly, Strawinsky, Schönberg, Honegger u.a.

Walter Wiesli

Sprache

Die Sprache ist eine der am häufigsten zu beobachtenden Begleiterscheinungen von Religion.  Die Kultsprache  hat im Gegensatz zur Alltagssprache ein starkes Beharrungsvermögen, was nicht selten zur Entfremdung zwischen Gottesdienst und Alltagswelt führt. Milieustudien zeigen dies neuerdings. Am Kirchenlied, der stark dem kulturellen Wandel unterworfenen Intensivform des Sagens, lässt sich sehr deutlich das Ringen um Traditionstreue und Zeitgemässheit demonstrieren. Sprache informiert nicht nur, sondern sie schafft Realitäten, die Machtverhältnisse und kirchliches Selbstverständnis widerspiegeln. Die Kirchensprache der Riten und Gebete erweist sich für viele zusätzlich als schwierig, weil die individuellen Glaubenszugänge immer viel­fältiger werden.         

Psalm

Der Psalm (griech. ψαλμοί = Lieder zur Harfe) macht das Grundverständnis deutlich: Es handelt sich nicht um Prosatexte, sondern um religiöse Lyrik, die zum Singen gedacht und von Musik, Gebärden und Tanz begleitet wurde. So war die Psalmodie durch die Jahrhunderte der alle Christen umfassende Gesangsschatz. Die Sprache der Psalmen ruft nicht nur im Gebet nach Gesang und Musik, der Psalm wurde auch in der abendländischen Kultur zu einer bevorzugten Musikgattung.

 

 

 

 

 

 

 

Werkhefte

Die Reihe Werkhefte ist auf charakteristische Akzente der Gesangbücher der Katholischen (KG), Christkatholischen (CG) und Ev.-ref. Kirchen (RG) abgestimmt. Zu diesen Akzenten vermitteln die vier ökumenischen Werkhefte auf je rund 150 Seiten differenzierte Zugänge, vielfältige Impulse für die Gemeindepraxis und erprobte Modelle zur Vertiefung. Die jeweils beigefügte DC gibt zusätzliche Anregungen im Umgang mit dem Lied und einer Vielfalt anderer Formen. Herausgegeben werden die vier Hefte von Hans-Jürg Stefan und Walter Wiesli.

Werkheft 1: Vielfalt der Formen

Das Heft bietet eine systematische Einführung in die Vielfalt der Formen, Gattungen, Stile und Verwendungsmöglichkeiten unserer Gesangbücher sowie Anregungen für eine kommunikative und rollenorientierte Gottesdienstgestaltung. Die CD gestaltet das Ensemble Corund Luzern unter der Leitung von Stephen Smith.

139 Seiten, Preis inkl. CD CHF 38.– ISBN 3-7245-1032-2. Bezugsquellen: Fachhandel, Verlag Reinhardt Basel (info@reinhardt.ch) oder Bestellzettel.

Werkheft 2: Wege zum Lied

Das Heft zeigt erprobte Zugänge zu alten und neuen Liedern mit Liedporträts, Liedmeditationen und Liedpredigten. Die CD des Akadamiechors Luzern unter Leitung von Alois Koch regt an, den Liedschatz im Kirchenjahr variantenreich und phantasievoll zu nutzen.

160 Seiten, Preis inkl. CD CHF 38.– ISBN 3-7245-1033-0. Bezugsquellen: Fachhandel, Verlag Reinhardt Basel (info@reinhardt.ch) oder Bestellzettel.

Werkheft 3: Psalmen

Der biblische Psalter als Lebensbuch und Spiegel menschlicher Erfahrungen erweist sich in Wort, Bild und Gesang als wirkmächtige Artikulationshilfe für unsere Zeit. Die zum Werkheft gehörige CD schöpft exemplarisch aus unsern Gesangbüchern und dem Cantionale. Sie wird gestaltet vom Chorstudio 2000 (Ltg. R. Immoos), Kirchenchor Binningen-Bottmingen (Ltg. R. Grolimund) und vom Vokalensemble der Dreifaltigkeitskirche Bern (Ltg. J. Bissig).

152 Seiten, Preis inkl. CD CHF 48.– ISBN 3-7245-1137-X. Bezugsquellen: Fachhandel, Verlag Reinhardt Basel (info@reinhardt.ch) oder Bestellzettel.

Werkheft 4: Innehalten im Tageskreis

Die Nähe Gottes im Alltag zu bedenken und zu feiern gehört von jeher zur christlichen Gebetskultur. Das vierte Werkheft vermittelt Impulse zur Gestaltung von Freiräumen der Besinnung im Alltag. Es gilt sie in unserer rasant sich verändernden Zeit im Innehalten und Feiern neu zu entdecken. Von der feierlichen Domvesper in St.Gallen (Ltg. H. Eberhard) über die reformierte Psalmenfrömmigkeit    

im Klang der «Amoretti vocali» (Ltg. P. E. Bernoulli) bis hin zum persönlichen Psalmengebet eröffnen Psalmen einen heilsamen Raum zum Innehalten im Tageskreis.

216 Seiten, Preis inkl. CD CHF 48.– ISBN 3-7245-1163-9. Bezugsquellen: Fachhandel, Verlag Reinhardt Basel (info@reinhardt.ch) oder Bestellzettel.

KG-CDs: 385 neue KG-Gesänge

Die im KG bestdotierte Gesangsepoche ist das 20. Jahrhundert. Doch auf frühere Zeiten sind in den 385 neuen KG-Gesängen vertreten. Sie alle bedürfen der behutsamen und geduldigen Einführung, die Jahre beansprucht. Allen, die sich darum bemühen, will die fünfteilige CD-Reihe ihre Dienste anbieten. Neben der Vermittlung neuen Gesangguts zeigen die Beispiele Formen kommunikativen Aufeinander-Zusingens von Chor und Gemeinde und reale Situationen, wie Laienchöre mit ihren Möglichkeiten auch solistische Aufgaben lösen. Die CDs folgen den Kapiteln des KG und wurden von je verschiedenen Singgruppen und Chören eingespielt:

CD1

Die Taufe – Eucharistiefeier

90 Gesänge aus KG 1-157. Interpreten: Singgruppe Weinfelden (Ltg. H. Dudli)

Preis: CHF 27.50. Bezugsquelle: KG-Sekretariat, Postfach 62, CH-6405 Immenee oder Bestellzettel.

[shop56810]

CD2

Gemeinschaft mit Gott – Sonntag – Advent

72 Gesänge aus KG 174 – 322. Interpreten: Collegium Vocale der Kathedrale St. Gallen (Ltg. H. Eberhard)

Preis: CHF 27.50. Bezugsquelle: KG-Sekretariat, Postfach 62, CH-6405 Immenee oder Bestellzettel.

[shop56811]

CD3

Weihnachten – Fastenzeit – Osterzeit

75 Gesänge aus KG 330–490. Interpreten: FreEasy Voices Olten.

Preis: CHF 27.50. Bezugsquelle: KG-Sekretariat, Postfach 62, CH-6405 Immenee oder Bestellzettel.

[shop56812]

CD4

Das pilgernde Gottesvolk – Kirche bis Frieden

78 Gesänge aus KG 498 – 625. Interpreten: Matthäuskantorei Luzern (Ltg. St. Smith)

Preis: CHF 27.50. Bezugsquelle: KG-Sekretariat, Postfach 62, CH-6405 Immenee oder Bestellzettel.

[shop56813]

CD5

Der Christ im Alltag – Maria – Heilige

78 Gesänge aus KG 670 – 807. Interpreten: Vokalensemble 80 (Ltg. B. Isenring)

Preis: CHF 27.50. Bezugsquelle: KG-Sekretariat, Postfach 62, CH-6405 Immenee oder Bestellzettel.

[shop56814]
Alle 5 CDs: CHF 125.00 [shop56816]

Die neuen KG-Gesänge auf fünf CDs

Preisspanne: CHF 29.00 bis CHF 140.00
CHF 29.00
CHF 29.00
CHF 29.00
CHF 29.00
CHF 29.00
CHF 140.00
Kategorie:

Ökumenischer Liederkommentar (ÖLK)

Die Gesangbücher der Schweizer Landeskirchen (CG, KG, RG) verbindet ein umfangreiches und vielgestaltiges Repertoire von 238 Gesängen. Darin bilden neben andern Formen rund 160 Lieder den Hauptteil. Dazu erarbeitete in sechsteiliger Folge ein ökumenisches Herausgeberteam (P. E. Bernoulli, Chr. Esser, A. Marti, H.-J. Stefan, H. Ulrich, W. Wiesli) den «Ökumenischen Liederkommentar (ÖLK)».  Er richtet sich insbesondere an jene, die das Gesangbuch in der Gemeindearbeit einsetzen, und bietet Informationen zu theologischen, musikalischen und sprachlichen Aspekten sowie Hinweise zur Entstehung und Rezeption der Lieder. Wissenschaftlich genau und dennoch praxisnah gibt er Anreiz zu Liedansagen sowie zu aufwändigeren Formen wie Liedpredigt oder Liedkatchese.

Format: Loseblattausgabe A4, gelocht, mit Ringheft, Preis CHF 190.00. Bezugsquellen: Fachhandel, Friedrich Reinhardt Verlag Basel (info@reinhardt.ch) oder Bestellzettel.

rise up – Ökumenisches Liederbuch für junge Leute

rise up heisst aufbrechen, aufgehen, wachsen. Der Titel ist ein Programm. Das Liederbuch mit 252 Songs und Gebeten soll jungen Menschen helfen, sich persönlich und mit andern aufzumachen und so in einen christlichen Lebensweg hineinzuwachsen. Zielgruppe sind Jugendliche im Firmalter ab 17 sowie Schüler/innen der Oberstufe. Die Liedsätze sind meist mehrstimmig gesetzt und mit Gitarrengriffen versehen. Zur Originalsprache wird in der Regel eine deutsche Übersetzung beigegeben. Zu jedem Lied sind passende Bibelstellen vermerkt und eine thematische Zuordnung hilft, das passende Lied zu finden. Herausgeber sind der Katholische und der Ev.-ref. Gesangbuchverein in Gemeinschaft mit Verlegern Rex–TVZ–Reinhardt.

Format: 15cm x 21cm, 144 Seiten, Offsetpapier 80 g, Klebebindung. Preise: CHF 14.80, ab 20 Expl. CHF 13.80, ab 50 Expl. CHF 12.80, ab 100 Expl. 11.80. ISBN 3-7245-1193-0. Bezugsquellen: Fachhandel, Rex-Verlag Luzern (info@rex-verlag.ch) oder Bestellzettel.

Die «Gesangbücher digital» (KG-RG-CN) sind da

Die «Gesangbücher digital» sind die elektronische Version der offiziellen Gesangbücher der Katholischen Kirche (KG) samt Cantionale (CN) sowie der Evang.-reformierten Kirchen (RG) der Schweiz¦.

U. a. finden sich in ihnen folgende Inhalte und Features: alle Texte und Noten des KG, RG und CN sowie die entsprechenden Orgelsätze. Fast alle (im KG und RG) angebotenen Orgelsätze und sonstigen Melodien sind abspielbar, noch fehlende werden nachgeliefert. Die Noten sind transponierbar, Strophen sind nach Wahl unter Noten zu stellen, Sprungmarken führen zu den Autoren/Autorinnen und Rechteträger/innen, eine Volltextsuche über alle Texte («googeln») ist möglich, ein Abweichungsverzeichnis verweist auf unterschiedliche Fassungen im KG und RG usw. Es besteht die Möglichkeit der Einbindung von elektronischen Bibeln.

Erforderlich sind folgende Mindestanforderung an das System: Windows 98/2000/XP, kompatibel mit höheren Versionen. Mittels eines Emulators funktioniert die DVD auch auf Macs. Der Marktführer dafür ist www.parallels.com/de/products/desktop. Kommende Nachlieferungen und Ergänzungen werden unter www.gb-digital.ch angeboten.

Die Herausgeber sind die KG/RG-Gesangbuchvereine in Gemeinschaft mit dem Verlag Reinhardt Basel, der die Produktion und verlegerische Verantwortung inne hatte. Der Verkaufspreis der «Gesangbücher digital» beträgt: CHF 350.00. Für Mengenlieferungen besteht ein Spezialpreis von CHF 280.00. Rückfragen richten Sie an: walter.wiesli@bluewin.ch.

Aus urheberrechtlichen Gründen ist die DVD zurzeit nicht mehr lieferbar. Infos bei: shop@kirchengesangbuch.ch

Walter Wiesli